Ostfriesland als „Blaupause für den Energie Mix von morgen“

Bildungsurlaub in Sachen erneuerbare Energien. Das bietet in diesem Jahr die Volkshochschule (VHS) Leer an. Vom 17. bis 21. Mai heißt es „Ostfriesland: Land der erneuerbaren Energien“. Unter der Leitung von Heinz-Wilhelm Schnieders geht es mit dem Fahrrad dorthin, wo die umweltfreundliche Energie im deutschniederländischen Grenzgebiet entsteht. In den fünf Tagen soll über die klima- und energiepolitischen Themen informiert und diskutiert werden. Und zwar jeweils von 11 bis 19 Uhr in der Jugendherberge Leer. Dort besteht auch die Möglichkeit, zu übernachten. Das Seminar könne auch belegt werden, ohne einen Bildungsurlaub in Anspruch zu nehmen, heißt es. Schon vor der nuklearen Katastrophe im japanischen Fukushima im März 2011 hatte, so die VHS, die alternative Energieversorgung in Ostfriesland einen großen Stellenwert. Nicht umsonst gelte Ostfriesland als „Blaupause für den Energie-Mix von morgen“. Infos, auch zu den Kosten, und Anmeldung bis zum 5. April unter www.vhs-leer.de oder unter Telefon 0491 – 92 99 20. Die Teilnehmerzahl ist auf 18 begrenzt. Nicht-Fahrradfahrer bilden PkwFahrgemeinschaften.

#klimafit - Klimawandel vor unserer Haustür! Was kann ich tun?

Auch des Klimawandels nimmt sich die VHS an. In Kooperation mit dem WWF und REKLIM vermittelt der Kurs unter der Leitung von Julia von Leliwa eine Übersicht über wissenschaftliche Fakten. Außerdem werden fachkundige Referentinnen und Referenten aus Leer und Ostfriesland über die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Region sowie über die geplanten Maßnahmen, die bei uns vor Ort ergriffen werden, informieren. Darüber hinaus will der Kurs Anregungen zum gemeinsamen Handeln und effektiven Klimaschutz geben. Die Veranstaltung gliedert sich in vier Präsenzabende und zwei Online-Abende. Sollte eine Veranstaltung in Präsenz nicht möglich sein, findet der Kurs komplett online statt, so die VHS.

Rund um den Globus forderten Menschen, unter anderem im Rahmen von „Fridays for Future“, ein entschlossenes Handeln für mehr Klimaschutz von der Politik, heißt es bei der VHS. Dass die Auswirkungen des Klimawandels auch Deutschland betreffen, merken wir nach Angaben der Volkshochschule immer deutlicher, beispielsweise anhand von vermehrten Hitzetagen über 30 Grad sowie Dürren, Starkniederschlagsereignissen oder durch den steigenden Meeresspiegel.

Foto Demoschild mit dem Text there is no Plant B

Der WWF (World Wide Fund For Nature) Deutschland und der HelmholtzForschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) haben diesen Kurs entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch die Robert-Bosch-Stiftung und die KlausTschira-Stiftung. Die Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat ausgezeichnet. Der Kurs findet an sechs Abenden im März, April und Mai statt.

Aktuelles | Informationen | 10.03.2021

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