Ökostrom für die Gemüseretter

Die Gemüseretter „etepetete“ aus München beziehen seit Juli ihren Ökostrom von ProEngeno. Seit dem Start im Jahr 2014 hat „etepetete“ über 1,3 Millionen Kilogramm Gemüse vor der Vernichtung bewahrt. Mehr als 38 000 Konsumenten haben zu diesem Erfolg beigetragen.

Laut etepetete bleibt ein erheblicher Teil der Ernte nur aufgrund seines Aussehens auf dem Feld liegen, wird vernichtet oder zur Energiegewinnung zweckentfremdet. Deshalb hat man zusammen mit einem Netzwerk an Bio-Bauern ein Auffangbecken für extravagant aussehendes Obst und Gemüse geschaffen. Dieses bekommt der Kunde in so genannten „Retterboxen“ frisch vom Feld bis an die Haustür geliefert, und zwar dann, wenn er es möchte.

Die etwas andere Gemüsekiste

Dieses Konzept der etwas anderen Gemüsekiste findet die ProEngeno GmbH & Co. KG sehr unterstützenswert. Deshalb freuen wir uns, in einem ersten Schritt zur Nachhaltigkeit beitragen zu können, indem wir etepetete mit Ökostrom beliefern dürfen.

etepetete steht für kurze Wege. Die junge Firma kauft und verpackt das Obst und Gemüse es selbst und schickt die Boxen mit einem CO2-neutralen Versand zu den Kunden. Angebaut wurde es von Bio-Landwirten, die auf umweltschonende Methoden achten. Die Behälter sind zu 100 Prozent recyclebar. Die Inneneinlagen der Kartons werden aktuell in einem Partnerbetrieb gefertigt. Nur das, was die Kunden Woche für Woche auch wirklich verzehren, wird bestellt. Dadurch landet nichts mehr unnötig im Müll. Für etepetete zählt nur der Geschmack und nicht das Aussehen. Bei ihnen kommt alles vom Feld – egal ob krumm oder schief, Hauptsache frisch und gesund.

So wie die ProEngeno GmbH & Co. KG einst bescheiden als Strommixer begannen, so war man bei etepetete 2014 auch noch grün hinter den Ohren. Das Startkapital gegen die Lebensmittelverschwendung war bescheiden, aber die Vision war da: Man wollte Deutschlands größte überregionale Bio-Kiste werden.

Schlauer als der reguläre Handel

Um zu sehen, wie viel tatsächlich auf den Feldern liegen bleibt, klapperten die Neulinge anfänglich Bio-Bauernhöfe rund um München ab und fanden so ihre ersten Partner. 2015 nahm die Idee dann mit Hilfe der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne „Startnext“ Gestalt an. Im Juli 2015 wurden in einer kleinen Packhalle im Münchner Westen mit Freunden und Familie die ersten Boxen gepackt. 2016 wurden aus Familie und Freunden dann die ersten festen Mitarbeiter von etepetete. Seit Herbst 2017 wird in einer eigenen Lagerhalle am Münchner Großmarkt gepackt. Das nächste Ziel ist mehr Flexibilität und Individualität. Die Kunden sollen die Boxen selber gestalten und mehr als nur Obst und Gemüse bei etepetete einkaufen können.

Da kürzere Lieferwege weniger CO2-Ausstoß bedeuten, arbeitet die Firma an individuellen Logistiklösungen und Verpackungskonzepten. Um Ressourcen zu schonen, möchte etepetete Felder nach den Bedürfnissen seiner Kunden planen. Die Partner bleiben nicht auf ihrer Ernte sitzen, da sie diese nicht aufwändig sortieren müssen. etepetete hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltiger, ökologischer und schlauer zu sein als der reguläre Handel.

Aktuelles | Aktionen | 30.August.2019

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